Obstfliegen. was tun?

fruchtfliegen-Depositphotos_85486478_s-2015

Obstfliegen

3689214204_2534640583

Obstfliegen

Obstfliegen (Drosophilidae), besser bekannt als Tau-, Essig- oder Fruchtfliege – ernährt sich von frischem und eingemachten Obst. Sie kann schon aus vielen Metern Entfernung riechen, wenn etwas faul ist. Und sobald sie sich am Obstkorb zu schaffen gemacht hat und die Früchte matschig sind, bleibt einem nichts anderes übrig als der Gang zum Müll. Doch damit nicht genug: Häufig sind Obstfliegen unser Gast, ohne dass wir es merken. Manchmal lagern die Weibchen ihre bis zu 400 Eier schon in der Einkaufstüte am Obst ab. Wenn das Obst erst befallen ist, dringen zahllose frisch geschlüpfte Fliegenkinder weiter ins Fruchtfleisch vor. In Österreich werden sie auch gemeinsam mit anderen kleinen Zweiflüglern als „Mücken“ bezeichnet. Es handelt sich bei ihnen um kleine, nur etwa ein bis sechs, meist zwei Millimeter lange Obstfliegen, die fast überall vorkommen: in feuchten Laubwäldern und an Waldrändern, aber auch in der Nähe menschlicher Behausungen. Sie werden von faulenden Früchten sowie Getränkeresten in offenen Flaschen angezogen, von deren gärenden Substanzen sie sich ernähren. Der deutsche Trivialname „Obstfliegen“ ist auf diese Vorliebe für faulendes Obst zurückzuführen. Der Name „Taufliegen“ leitet sich vom Verhalten der Tiere ab. Sie fliegen überwiegend morgens und abends, also zu jenen Zeiten, in denen sich häufig Tau niederschlägt.

Weltweit sind über 3000 Obstfliegen – Arten bekannt. Davon leben etwa 50 Obstfliegen – Arten in Deutschland. Man unterscheidet Wildarten, die ökologisch an Gehölze gebunden sind, und Kulturfolger, die sich an menschliche Lebensgewohnheiten angepasst haben und vorwiegend im Kompost und überall dort leben, wo Früchte lagern oder Fruchtsäfte gären. Kulturfolger sind beispielsweise Drosophila melanogaster, Sophophora simulans, Drosophila funebris, Drosophila busckii, Drosophila immigrans, Drosophila hydei und Drosophila repleta. Einige Obstfliegen – Wildarten kommen auch in Gärten, manche sogar in Häusern vor, wie zum Beispiel Sophophora subobscura und Drosophila limbata. Von den Kulturfolgern sind manche auch außerhalb von Siedlungen anzutreffen, aber sie können dort keine dauerhaften Populationen aufbauen.

Die richtige Temperatur ist entscheidend für das Schlüpfen der Fliegen. Die aus den Tropen stammende Plage entwickelt sich besonders gut bei 25 Grad: Ein Fruchtfliegenpaar kann dann innerhalb von nur einem Monat eine Familie von 100.000 Fliegen zeugen. Bei kühlerem Wetter sind die kleinen Fliegen weniger produktiv. Wo sie im Winter sind, ist ein Rätsel.

Am bekanntesten ist die Art Drosophila melanogaster, die zwei bis drei Millimeter lang wird, gelbbraun gefärbt ist, schwarze Hinterleibsringe und rote Augen besitzt und im 20. Jahrhundert zu einem Standard-Untersuchungsobjekt der Genetik wurde.

Obstfliegen vermeiden, aber wie?

Obstfliegen (Drosophilidae), besser bekannt als Tau-, Essig- oder Fruchtfliege – ernährt sich von frischem und eingemachten Obst. Sie kann schon aus vielen Metern Entfernung riechen, wenn etwas faul ist. Und sobald sie sich am Obstkorb zu schaffen gemacht hat und die Früchte matschig sind, bleibt einem nichts anderes übrig als der Gang zum Müll. Doch damit nicht genug: Häufig sind Obstfliegen unser Gast, ohne dass wir es merken. Manchmal lagern die Weibchen ihre bis zu 400 Eier schon in der Einkaufstüte am Obst ab. Wenn das Obst erst befallen ist, dringen zahllose frisch geschlüpfte Fliegenkinder weiter ins Fruchtfleisch vor. In Österreich werden sie auch gemeinsam mit anderen kleinen Zweiflüglern als „Mücken“ bezeichnet. Es handelt sich bei ihnen um kleine, nur etwa ein bis sechs, meist zwei Millimeter lange Obstfliegen, die fast überall vorkommen: in feuchten Laubwäldern und an Waldrändern, aber auch in der Nähe menschlicher Behausungen. Sie werden von faulenden Früchten sowie Getränkeresten in offenen Flaschen angezogen, von deren gärenden Substanzen sie sich ernähren. Der deutsche Trivialname „Obstfliegen“ ist auf diese Vorliebe für faulendes Obst zurückzuführen. Der Name „Taufliegen“ leitet sich vom Verhalten der Tiere ab. Sie fliegen überwiegend morgens und abends, also zu jenen Zeiten, in denen sich häufig Tau niederschlägt.

Weltweit sind über 3000 Obstfliegen – Arten bekannt. Davon leben etwa 50 Obstfliegen – Arten in Deutschland. Man unterscheidet Wildarten, die ökologisch an Gehölze gebunden sind, und Kulturfolger, die sich an menschliche Lebensgewohnheiten angepasst haben und vorwiegend im Kompost und überall dort leben, wo Früchte lagern oder Fruchtsäfte gären. Kulturfolger sind beispielsweise Drosophila melanogaster, Sophophora simulans, Drosophila funebris, Drosophila busckii, Drosophila immigrans, Drosophila hydei und Drosophila repleta. Einige Obstfliegen – Wildarten kommen auch in Gärten, manche sogar in Häusern vor, wie zum Beispiel Sophophora subobscura und Drosophila limbata. Von den Kulturfolgern sind manche auch außerhalb von Siedlungen anzutreffen, aber sie können dort keine dauerhaften Populationen aufbauen.

Die richtige Temperatur ist entscheidend für das Schlüpfen der Fliegen. Die aus den Tropen stammende Plage entwickelt sich besonders gut bei 25 Grad: Ein Fruchtfliegenpaar kann dann innerhalb von nur einem Monat eine Familie von 100.000 Fliegen zeugen. Bei kühlerem Wetter sind die kleinen Fliegen weniger produktiv. Wo sie im Winter sind, ist ein Rätsel.

Am bekanntesten ist die Art Drosophila melanogaster, die zwei bis drei Millimeter lang wird, gelbbraun gefärbt ist, schwarze Hinterleibsringe und rote Augen besitzt und im 20. Jahrhundert zu einem Standard-Untersuchungsobjekt der Genetik wurde.

Scroll to Top