Marder. Was tun?

Steinmarder haben den üblichen Körperbau der Tiere mit einem langgestreckten, schlanken Rumpf und relativ kurzen Gliedmaßen. Der Schwanz ist relativ lang und buschig. Von der zweiten in Mitteleuropa lebenden Art der Echten Marder, dem Baummarder, unterscheidet er sich äußerlich in Form und Farbe des Kehlflecks. Dieser ist beim Steinmarder weiß und oft gegabelt und kann sich bis auf die Vorderbeine erstrecken, während er beim Baummarder gelblich und abgerundet ist.

Allerdings kann der Kehlfleck bei manchen asiatischen Populationen auch ganz fehlen. Das Fell dieser Tiere ist graubraun gefärbt und rau. Weitere Unterschiede zum Baummarder sind die helle Nase und die unbehaarten Fußsohlen. Auch ist der Steinmarder etwas kürzer, aber dafür schwerer als sein Verwandter.

Sie übernehmen Bauten von anderen Tieren oder auch Unterschlüpfe, suchen sich geschützte Bereiche sehr oft auch im Lebensraum der Menschen z. B. im Motorraum vom Auto, auf Dachböden oder in abgehängten Zwischendecken. Die Tiere können Krankheitserreger und Parasiten (Band- und Saugwürmer, Tollwut, Hirnhautentzündung) auf Menschen und Haustiere übertragen. Nisten sich Marder auf einem Dachboden ein, kann der Lärm den Schlaf der Bewohner stören. Außerdem können sie die Dachisolierung beschädigen und verbreiten Gestank und Dreck durch Kot.

Marderabwehr: Wie kommen Automarder in den Motorraum?

Die Marder einer Gegend kennen sich gegenseitig und markieren ihr Revier mit Duft-, Kot- und Urin markenMarder bevorzugen jeweils die Nahrung, die der Jahreszeit und dem Revier entsprechend vorhanden und am leichtesten zu finden oder zu fangen ist. Ihre Hauptnahrung sind Mäuse. In Städten fressen sie auch Ratten und Tauben. Sie verschmähen aber auch Fische, Amphibien, Reptilien, Regenwürmer, Insekten, Aas, Katzenfutter, Kompostabfälle und menschliche Hausabfälle nicht. Sie haben eine Vorliebe für Eier, süsse Früchte und Beeren. Die natürlichen Feinde der Marder sind Greifvögel wie Steinadler, Habicht oder Uhu. Sie stellen sehr oft eine große Belästigung für uns Menschen dar und richten nicht selten Schäden im vierstelligen Bereich an.

Des öfteren findet man ganze Familien auf unseren Dachböden, welche dort die Nachtruhe stören. Der Steinmarder richtet mit seinen scharfen Zähnen Schäden an geparkten Autos an, indem er Zündkabel, Kühlwasser- und Heizungsschläuche, aber auch die Kabel der Bordelektronik, Gummi- und auch Kunststoffteile zerbeißt. In den KFZ Werkstätten sind Marderbisse bekannt, hier sind sie die sogenannten Kabelbeißer und sorgen für Reparaturumsätze im Wert von mehreren hundert Euro.

Kann mir ein Kammerjäger oder Schädlingsbekämpfer bei der Marderabwehr weiterhelfen?

Wählen Sie einen IHK geprüften Experten der IHD Schädlingsbekämpfung, der zu Ihnen nach Hause kommt, um eine kostenlose und sorgfältige Inspektion Ihres Eigentums durchzuführen. Damit wir die Schäden bewerten, die Art des Eindringlings zu bestimmen können. Der bei Ihnen Unterschlupf gefunden hat. Unsere Wildtier-Experten zeigen anhand eines Aktionsplanes wie Sie die Natur an ihrem Platz außerhalb Ihres Objektes halten können – für immer!

Jedes Haus hat Einstiegspunkte, an denen Wildtiere wie Marder oder Siebenschläfer, die sich in Ihrem Haus aufhalten, Wärme wahrnehmen, Nahrung riechen und eine schöne Behausung haben können – besonders wenn der Winter vorüber ist! Viele Dächer haben Lücken, die Nagetieren den Zugang zum Dachboden an der Dachrinne ermöglichen.

Bei einer vollständigen Inspektion Ihres Hauses klettern unsere Fachleute auf Leitern, begutachten die Situation auf den Dachboden und begeben sich auf die Suche nach Kratzern an Ihren Wänden und Decken für Sie. Sobald wir den Zugangspunkt und die Art des Lebewesens identifiziert haben. Anschließend erarbeitet unser IHD-Techniker mit Ihnen zusammen einen auf Ihr Objekt zugeschnittenen Plan, um Ihre unerwünschten Gäste ein für alle Mal sicher zu vertreiben.

Rufen Sie noch heute 0911 544 352-0 an und machen Sie den ersten Schritt, um die Gesundheit und Sicherheit von Ihnen und Ihren Liebsten zu gewährleisten!

Wichtig bei allen Vergrämungsmitteln ist, dass sie dort ausgebracht werden, wo sich der Marder gern aufhält. Bei verwinkelten, unzugänglichen Dächern kann dies schwierig werden. Fachkenntnisse sind von Vorteil. Verschiedene Anti Marder-Sprays, Ultraschallgeräte und Wecker haben sich als unzuverlässig erwiesen, genauso wie der Tipp mit den Hundehaaren.

Es verbietet sich doch eigentlich von selbst, ein Geschöpf auf so qualvolle Weise zu töten, zumal es ja gar nichts bringt, weil ein anderer Marder in das frei gewordene Revier nachrücken wird. Auch das Gesetz ist streng gegen diese Art der Marderbekämpfung. In jedem Fall und in jedem Bundesland gibt es harte Strafen. So wird das Jagen des Marders mit einem Bußgeld von bis zu 5.000 € geahndet. Geschieht diese Jagt innerhalb der Schonzeit, oder wird ein Elterntier gejagt, so kann zu dem 5.000 € Bußgeld eine Freiheitsstrafe von bis zu einem Jahr hinzukommen oder die Geldstrafe wird zusätzlich um mindestens das doppelte angehoben.

Für 5.000 – 10.000€ bekommen Sie den besten Marderschutz ein Leben lang. Also sollte man sich gut überlegen welchen Weg man persönlich einschlägt um den Marder loszuwerden.

Daneben ist ein sogenannter Sachkundenachweis zur korrekten Handhabung von Fallen zwingend erforderlich. Generell kann man also zum Thema Mardervergrämung sagen, dass der Aufwand um ein Tier vergrämen zu dürfen in aller Regel zu aufwendig und kostspielig für den Laien ist, als dass dieser Schritt Sinn machen würde. 

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