Ratten. Was tun?

Hausratten sind etwas kleiner und schlanker als Wanderratten. Es handelt sich um zwei verschiedene Arten, die sich nicht untereinander kreuzen können. Hausratten haben eine Kopf-Rumpf-Länge von 16 bis 24 cm und ein Gewicht von 150 bis 250 g. Anders als bei der Wanderratte ist der Schwanz länger als Kopf und Rumpf. Hausratten haben verglichen mit Wanderratten eine relativ spitze Schnauze und deutlich größere Ohren. In Deutschland kommen mehrere Farbvarianten vor, von fast Schwarz über grau bis braungrau. Junge Hausratten ähneln in ihrem Aussehen Hausmäusen.

Die Schnauze der Hausratte ist spitz, Augen und Ohren sind verhältnismäßig größer als bei der Wanderratte (Rattus norvegicus). Hauptfarbformen sind ganz grauschwarz (besonders bei der Unterart rattus), braungrau mit grauer Unterseite (besonders bei der „Dachratte“ Rattus rattus alexandrinus) und braungrau mit weißer Unterseite (besonders bei der „Fruchtratte“ Rattus rattus frugivorus). Dazwischen gibt es Übergänge und weitere Farbformen.

Wie kommen Ratten ins Haus?

Die Hausratte ist nur in kälteren Regionen an menschliche Siedlungen gebunden, wo sie bevorzugt in trockenen Wohn- und Vorratsgebäuden (bevorzugt in oberen Geschossen), aber auch in Kellern und Ställen lebt. Im Freiland sucht sie sich sehr unterschiedliche Schlupfwinkel und baut dort ihr Nest.

Die Hausratte ist sowohl tag- als auch nachtaktiv. Als soziales Tier lebt sie in Gruppen, die fünfzig und mehr Individuen umfassen können. Feste Wechsel werden mit Urin markiert, die Reviere gegen andere Hausratten verteidigt. Sie bevorzugt pflanzliche Kost wie Getreide, Früchte, Samen und Wurzeln. Tierische Nahrung wie Wirbellose, Eier, Mäuse oder Fische nimmt sie nur selten zu sich. Als Allesfresser kann sie jedoch notfalls bei Fehlen von pflanzlicher Nahrung sich auf tierische Nahrungsquellen umstellen.

Hausratten können über 100 verschiedene Krankheiten auf den Menschen übertragen. Im Mittelalter haben Hausratten eine entscheidende Bedeutung bei der Verbreitung der Pest gehabt, die von Rattenflöhen auf den Mensch übertragen wurde (Schwarzer Tod). Darüber hinaus spielen Hausratten eine Rolle als Überträger von Tierseuchen. Ratten können Lebens- und Futtermittel durch ihren Kot und Urin verunreinigen, die Krankheitskeime enthalten und daher Gefahren für die Gesundheit des Menschen und seiner Haustiere darstellen.

Die Nager treten vor allem als Vorratsschädlinge auf. Im Bereich der Lebensmittellagerung besteht der Schaden sowohl im Zernagen von Verpackungen als auch der Verunreinigung von Nahrung durch Kot und Urin. In älteren Tierhaltungsanlagen mit Zwischenböden finden Hausratten ideale Lebensbedingungen. Gerade in diesem Bereich können vor allem durch die Übertragung und das Verschleppen von Tierseuchen große Schäden entstehen.

Wenn das warme Wetter nachlässt, suchen Ratten und Mäuse auch drinnen nach warmem Schutz. Ob es Ihr Zuhause, Gebäude oder gewerbliche Einrichtung ist, es macht für sie keinen Unterschied. Wenn das warme Wetter nachlässt, suchen Ratten und Mäuse auch drinnen nach warmem Schutz. Ob es Ihr Zuhause, Gebäude oder gewerbliche Einrichtung ist, es macht für sie keinen Unterschied. Die Nagerbekämpfung von uns stellt sicher, dass Ihr Zuhause und (oder Ihr Hotel, Restaurant, Logistikzentrum, Brauerei, Lebensmittelbetrieb oder Ihre Gesundheitseinrichtung) gut vor dem Eindringen von Ratten und Mäusen geschützt wird. 

Ratten können für diese Branchen zu einem Problem werden

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