Waschbären 2017-07-05T13:03:46+00:00

Waschbär

deutscher Name

Wissenschaftlicher Name

Größe

Gewicht

Waschbären

Procyon lotor

40 bis 70cm

3600g bis 9000g

Aussehen

Waschbären sind durch einen breiten Kopf mit spitzer Schnauze und abgerundeten Ohren sowie durch ihre recht kompakte Gestalt gekennzeichnet. Allen Arten gemein ist außerdem eine schwarze, maskenartige Zeichnung im Gesicht, die von weißem Fell umrandet wird und stark an die Gesichtszeichnung des Marderhundes erinnert.

Vorkommen

In Europa begann die Verbreitung des Bären zunächst 1934 mit der Aussetzung von vier Waschbären am Edersee in Hessen. Weitere Auswilderungen geschahen durch einen Bombentreffer in Wolfshagen (Landkreis Märkisch-Oderland) in eine Pelztierzucht. Ein negativer Einfluss des Neozoons auf einheimische Arten in Europa ist nicht auszuschließen. Ihr Habitat sind in erster Linie Wälder, oft leben sie in der Nähe von Gewässern.

Beschreibung

Waschbären sind ähnlich wir Marder oder Siebenschläfer Lästlinge die in der Nacht für erhebliche Lärmbelästigung sorgen und die Bewohner von meistens Einfamilienhäusern am Stadtrand auf Trapp halten. Besonders für die Jungtieraufzucht oder Tagesversteck suchen sich Waschbären ein trockenes Plätzchen, das Sie dann nicht so schnell verlassen werden. Ein weiteres großes Problem bei Waschbären ist neben der Lärmbelästigung die Gefahr durch den Kot von Waschbären. Die hier enthaltenen Spulwürmer stellen ein ernstzunehmendes Hygieneproblem und eine Gefahr für jeden Menschen der damit in Kontakt kommt dar. Zunehmend machen sich die Bewohner auch Sorgen, dass die Tiere Krankheiten einschleppen. Diese Bedenken sind nicht ganz unbegründet. Zwar sind nur wenige Waschbären mit der gefürchteten Tollwut infiziert, allerdings tragen viele Tiere den problematischen Waschbärspulwurm in sich. Dieser Spulwurm kann beim Menschen zu sehr schweren Krankheitsbildern führen. Übertragungen auf dem Menschen sind aber zum Glück äußerst selten! Trotz dessen ist Vorsicht geboten. Die reinlichen Waschbären errichten ihre Toiletten gerne auf erhöhten Plätzen wie z.B. auf einem Brennholzstapel oder dem Dachboden. Von diesen sogenannten Latrinen geht eine Gefahr aus, da sich in dem Kot die Eier des Waschbärspulwurms befinden. Besonders Kinder und Haustiere sollten von diesen Infektionsherden ferngehalten werden, um eine Erkrankung zu vermeiden!

Bekämpfung

Hat sich der Waschbär aber erst einmal eingenistet, ist auf jeden Fall ein Fachmann zu verständigen. Dieser spürt die Zugangswege des kleinen Kletterers auf und verschließt sie.

Beispielbilder

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