Taubenzecke 2017-06-27T16:25:40+00:00

Taubenzecke

Argas reflexus

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Ein Vertreter der Lederzecken, die Taubenabwehrzecke Argas reflexus, ist im ausgewachsenen Zustand mit einer Länge von 5-8 mm ein im Vergleich zu anderen einheimischen Zeckenarten verhältnismäßig großes Tier. Sie ist graubraun bis braun gefärbt und hat im hungrigen Zustand eine abgeplattete Körperform, während sie nach einer Blutmahlzeit deutlich angeschwollen und mehrere Millimeter dick ist. Im Folgenden wird ausschließlich die Taubenzecke beschrieben, da es sich hierbei um den einzigen in Mitteleuropa vorkommenden bedeutenden Vertreter der Lederzecken handelt.

Die Taubenzecke ist erwachsen im nicht vollgesogenen Zustand ca. 12 mm und sehr flach. Die lederartig feste Haut ist hell- oder dunkelgrau (manchmal gelbgrau) gefärbt und die Beine sind stets hellgrau. Der Körperrand ist senkrecht gestrichelt und aufwärts gebogen. Das Weibchen legt in den Sommermonaten mehrmals hintereinander und nach jeder Blutmahlzeit Gelege von 20 – 100 Eiern ab. Diese sind fast kugelrund, etwa stecknadelkopfgroß, zunächst bräunlich und später größtenteils milchig weiß gefärbt. Die nach etwa 3 Wochen aus ihnen schlüpfenden sechsbeinigen, lebhaft umherlaufenden Larven sind schmutzig gelb gefärbt und ziemlich stark behaart. Die Taubenzecken verbleiben 5 – 10 Tage auf dem erstbefallenen Wirt. Das ist für die Verbreitung der Art von großer Bedeutung. 8 Tage nach der ersten Blutaufnahme häuten sie sich zu Nymphen des ersten Stadiums und nach je 3 weiteren Wochen zu Nymphen des zweiten Stadiums und zum Adulttier. Die Nymphen gleichen, abgesehen von der Körpergröße, weitgehend den Geschlechtstieren. Die Gesamtentwicklung der Taubenzecke dauert mindesten 2 Jahre, in der Regel aber 3 Jahre oder mehr. Sie kann, da die Nymphen sich vor jeder Häutung einmal vollsaugen müssen, durch Mangel an Sauggelegenheit sehr stark verlängert werden.

Ist beispielsweise vor dem Ausbau eines Dachbodens, auf dem Tauben genistet haben, keine Taubenzeckenbekämpfung durchgeführt worden, dringen die hungrigen Taubenzecken auf der Suche nach geeigneten Blutspendern über winzige Öffnungen in benachbarte, bewohnte Wohnungen ein. Selbst Rigipswände stellen kein Hindernis dar, da die Tiere durch Schrauben- oder Nägellöcher in die Wohnungen gelangen können. In diesem Fall ist eine professionelle Bekämpfung notwendig. Es ist keine Ausnahmesituation, dass neu ausgebaute Dachgeschosswohnung zurückgebaut werden mussten, damit eine erfolgreiche Bekämpfung durchgeführt werden konnte.

Eine Bekämpfung der Taubenzecken erfolgt unter Verwendung von chemischen Akariziden. Sie ist sehr aufwändig und muss in jedem Fall von einem professionellen Schädlingsbekämpfer durchgeführt werden. Auf Grund der Fähigkeit der Zecken, über lange Zeit hinweg zu hungern, müssen intensive Nachkontrollen erfolgen, und es muss gewährleistet sein, dass Tauben keinen Zugang mehr haben.

Wo kann ich Messingkäfer in meiner Wohnung finden

  • Befall erkennen

    Die Käfer erreichen eine Körperlänge von 3,5 bis 6 Millimetern. Sie haben einen schwarz gefärbten, dicht behaarten Körper, der stellenweise Bereiche mit heller Behaarung trägt. Je ein großer Fleck befindet sich in der Mitte der Deckflügel nahe der Flügeldeckennaht, je zwei weitere liegen seitlich hinter der Schulterbeule, wobei diese Flecke auch nicht ausgebildet sein können.

  • Befall lokalisieren

    In Haushalten oder Vorratslagern können sich die Larven von Attagenus unicolor in einer Vielzahl von tierischen Produkten wie Pelzen, Leder, Wollprodukten, Seide, Federn, Haaren oder Trockenfleisch entwickeln. Anders als die adulten Insekten, die von Lichtquellen angezogen werden, verhalten sich die Larven des Dunklen Pelzkäfers negativ phototaktisch – sie meiden die Helligkeit.

  • Gefahren durch Speckkäfern

    Der Dunkle Pelzkäfer gilt als Materialschädling, da die Larven Wollprodukte, Felle oder Pelze zerstören. Vorzugsweise fressen die Tiere auf der Oberfläche von Wollprodukten, aber auch Felle werden zerstört, indem die Haare an der Basis abgebissen werden und so kahle Stellen auf der Haut zurückbleiben. Dadurch, dass sich die Larven von Attagenus unicolor auch von toten Insekten ernähren können, kann der Dunkle Pelzkäfer in Insektensammlungen von Museen mitunter große Schäden anrichten.

  • Befall bekämpfen

    Zur direkten Bekämpfung der Larven können dann Kontaktinsektizide wie z. B. Pyrethrum eingesetzt werden, die in mögliche Verstecke der Larven von Attagenus unicolor gesprüht werden müssen. Tritt der Dunkle Pelzkäfer als Schädling in Kleiderkammern oder lederverarbeitenden Betrieben auf, so kann man die Tiere dadurch bekämpfen, indem befallene Ware mit gasförmigen Insektiziden wie Phosphorwasserstoff, Stickstoff oder Kohlendioxid behandelt wird.

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