Steinmarder 2016-10-13T16:43:26+00:00

Steinmarder

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Steinmarder haben den üblichen Körperbau der Tiere mit einem langgestreckten, schlanken Rumpf und relativ kurzen Gliedmaßen. Der Schwanz ist relativ lang und buschig. Von der zweiten in Mitteleuropa lebenden Art der Echten Marder, dem Baummarder, unterscheidet er sich äußerlich in Form und Farbe des Kehlflecks. Dieser ist beim Steinmarder weiß und oft gegabelt und kann sich bis auf die Vorderbeine erstrecken, während er beim Baummarder gelblich und abgerundet ist. Allerdings kann der Kehlfleck bei manchen asiatischen Populationen auch ganz fehlen. Das Fell dieser Tiere ist graubraun gefärbt und rau. Weitere Unterschiede zum Baummarder sind die helle Nase und die unbehaarten Fußsohlen. Auch ist der Steinmarder etwas kürzer, aber dafür schwerer als sein Verwandter. Die Tiere erreichen eine Kopfrumpflänge von 40 bis 54 Zentimeter, eine Schwanzlänge von 22 bis 30 Zentimeter und ein Gewicht von 1,1 bis 2,3 Kilogramm.

Marder gehören zu den Raubtieren und sind weltweit verbreitet, echte Marder sind der Steinmarder und der Baummarder.

Ihr Fell ist meist braun oder schwarz gefärbt, sie haben eine kurze Schnauze und sehr kleine Ohren, sind vorrangig dämmerungs- und nachtaktiv. Sie übernehmen Bauten von anderen Tieren oder auch Unterschlüpfe, suchen sich geschützte Bereiche sehr oft auch im Lebensraum der Menschen z. B. im Motorraum vom Auto, auf Dachböden oder in abgehängten Zwischendecken. Die Tiere können Krankheitserreger und Parasiten (Band- und Saugwürmer, Tollwut, Hirnhautentzündung) auf Menschen und Haustiere übertragen. Nisten sich Marder auf einem Dachboden ein, kann der Lärm den Schlaf der Bewohner stören. Außerdem können sie die Dachisolierung beschädigen und verbreiten Gestank und Dreck durch Kot.

Die Weibchen bekommen in der Regel ein mal im Jahr junge und tragen diese zwischen 30 und 60 Tage. Die  sind Nesthocker, nach zwei Monaten sind sie dann meist selbstständig. Die Geschlechtsreife der Tiere tritt dann in einem halben Jahr bis zu zwei Jahren ein, die lebenserwartung liegt bei 5 bis 20 Jahren.

Meist ernähren sie sich von tierischer Nahrung, wie kleinen Wirbeltieren, Eiern aber auch Insekten und Würmer stehen auf ihrem Speiseplan. Pflanzliche Nahrung z. B. Früchte, Nüsse und Wurzeln gehören auch dazu. Sie stellen sehr oft eine große Belästigung für uns Menschen dar und richten nicht selten Schäden im vierstelligen Bereich an. Des öfteren findet man ganze Familien auf unseren Dachböden, welche dort die Nachtruhe stören.

Der Steinmarder richtet mit seinen scharfen Zähnen Schäden an geparkten Autos an, indem er Zündkabel, Kühlwasser- und Heizungsschläuche, aber auch die Kabel der Bordelektronik, Gummi- und auch Kunststoffteile zerbeißt. In den KFZ Werkstätten sind Marderbisse bekannt, hier sind sie die sogenannten Kabelbeißer und sorgen für Reparaturumsätze im Wert von mehreren hundert Euro.

Wo kann ich die verschiedenen Marderarten in meiner Wohnung finden

  • Befall erkennen

    Steinmarder haben den üblichen Körperbau der Marder mit einem langgestreckten, schlanken Rumpf und relativ kurzen Gliedmaßen. Der Schwanz ist relativ lang und buschig. Von der zweiten in Mitteleuropa lebenden Art der Echten Marder, dem Baummarder, unterscheidet er sich äußerlich in Form und Farbe des Kehlflecks. Dieser ist beim Steinmarder weiß und oft gegabelt und kann sich bis auf die Vorderbeine erstrecken, während er beim Baummarder gelblich und abgerundet ist. Allerdings kann der Kehlfleck bei manchen asiatischen Populationen auch ganz fehlen. Das Fell dieser Tiere ist graubraun gefärbt und rau. Weitere Unterschiede zum Baummarder sind die helle Nase und die unbehaarten Fußsohlen. Auch ist der Steinmarder etwas kürzer, aber dafür schwerer als sein Verwandter. Die Tiere erreichen eine Kopfrumpflänge von 40 bis 54 Zentimeter, eine Schwanzlänge von 22 bis 30 Zentimeter und ein Gewicht von 1,1 bis 2,3 Kilogramm.

  • Befall lokalisieren

    Steinmarder sind dafür bekannt, dass sie bei Fahrzeugen Kabel, Schläuche und Dämmmaterial zerbeißen und so beträchtlichen Schaden anrichten können. Ursachen dafür sind nicht, wie vielfach angenommen, die Restwärme des Motors oder der Geruch, der die Tiere anlockt. Reviermarkierungen von Artgenossen im Motorraum sind vermutlich hauptsächlich verantwortlich für das Interesse der Steinmarder an Autos. Das heißt, nicht der erste Marder, der unter dem Auto Zuflucht suchte, beschädigt das Auto, sondern der nächste, den der Geruch des Kontrahenten aggressiv macht. Zur „Marderabwehr“ wird eine Reihe von Hilfsmitteln angeboten.

  • Gefahren durch Marder

    Steinmarder sind dafür bekannt, dass sie bei Fahrzeugen Kabel, Schläuche und Dämmmaterial zerbeißen und so beträchtlichen Schaden anrichten können.

  • Befall bekämpfen

    Zur „Marderabwehr“ bieten wir ihnen Reihe von Hilfsmitteln an.

    Steinmarder unterliegen dem Jagdrecht und sind in einem Großteil ihres Verbreitungsgebietes recht häufig, sie zählen nicht zu den bedrohten Arten.

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