Deutsche Schaben 2017-07-05T13:29:40+00:00

Deutsche Schabe

Blattella germanica

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Schaben erkennen

Die Deutsche Schabe (Blattella germanica), auch Schwabenkäfer, Preuße, Russe, Franzose u.a. Ethnophaulismen, und wie die Gemeine Küchenschabe (Blatta orientalis) auch als Küchenschabe (Kakerlake) bezeichnet, ist eine Art der Schaben. Bekannt sind sie als Hygieneschädlinge, die in beheizten Gebäuden mit Waren eingeschleppt werden können. Dort vermehren sie sich und können mit ihrem Kot und Erbrochenem Keime auf Nahrungsmittel und auf Menschen übertragen. Sie sind nachtaktiv und bevorzugen warme, feuchte Bereiche. Insektensprays bringen keinen langfristigen Bekämpfungserfolg. Es braucht es eine professionelle Schädlingsbekämpfungsfirma, die das ganze Haus prüft und entsprechend behandelt. Die Deutsche Schabe wird immer wieder mit der harmlosen einheimischen Waldschabe verwechselt . Deshalb ist es während der warmen Jahreszeit sinnvoll, gefundene Tiere eindeutig bestimmen zu lassen.

Ausgewachsene Schaben sind 13 bis 16 mm lang und hell- bis dunkelbraun gefärbt. Auf dem Prothorax befinden sich zwei parallele schwarze Längsstreifen. Die Weibchen sind dunkler gefärbt als die Männchen.

Ihr Hinterleib ist im Vergleich zu den Männchen breiter und hinten abgerundet. Die erwachsenen Tiere haben zwar Flügel, können aber nicht fliegen. Bei den leichteren Männchen kann man allenfalls einen Gleitflug beobachten. Dafür sind die Deutsche Schaben gute Läufer und können bis zu 29 cm pro Sekunde zurücklegen.

Die Deutsche Schabe ist ovipar und produziert 6 bis 9 mm lange, hell- bis mittelbraun gefärbte Eibehälter. Die Eipakete (Ootheken) sind in der Regel mehr als doppelt so lang wie breit und leicht sichelförmig gebogen. Die ersten beiden Larvenstadien haben eine dunkelbraun bis schwarz gefärbte Brust. Auf dem Rücken befindet sich ein hellbrauner Streifen. Die späteren Larvenstadien sind heller gefärbt.

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Wie kann man Schaben und Kakerlaken am effizientesten bekämpfen?

Nicht, dass sich die Kakerlake so sehr geändert hätte. Aber sie hat unzählige verschiedene Arten hervorgebracht, von denen jede auf ihren Lebensraum ideal angepasst ist, von der Wüste bis zum Dschungel. Mehr als 3.500 Schabenarten sind bislang bekannt, rund tausend weitere werden in den dunklen Tiefen der Urwälder noch vermutet. Und übrigens: 99,9 Prozent davon kriegt der Mensch kaum jemals zu Gesicht, denn nur fünf Arten suchen gezielt unsere Nähe. Darunter leider ausgerechnet die Deutsche Kakerlake.

Deutsche Schaben ist generell nachtaktiv und verbringt ca. 75 % des Tages in ihren Verstecken. Tagsüber umher laufende Tiere deuten meist auf einen sehr starken Befall und auf eine hohe Besatzdichte in den Verstecken hin.

Deutsche Schaben sind in den gemäßigten Breiten die häufigste Spezies und kommen in Gaststätten, Großküchen, Hotelbetrieben, Krankenhäusern, aber auch in (meist zentralbeheizten) Wohnungen vor. Sie sind nachtaktiv. Wenn jemand abends oder morgens früh in der Küche oder im Bad das Licht anzündet, laufen sie meistens schnell weg undverstecken sich in Ritzen und Spalten. Nur bei starkem Befall sind die Tiere auch tagsüber zu sehen. Sie gebenmit ihrem Kot Aggregationspheromone (Stoffe, welche die
Schaben zum Verweilen an diesen Orten anregen) ab, so dass sich in den Verstecken viele Tiere ansammeln. Schaben sind anspruchslose Allesfresser: Abfälle im Abfalleimer,
Kot-Reste im WC, Brot-Brösmeli am Boden oder Fettspritzer an der Wand. Auch in sehr sauberen Haushalten finden sie genügend Nahrung zum Leben und zur Vermehrung.
Sie brauchen nicht viel zum Fressen, wenn sie genügend Feuchtigkeit haben.

Der Befallsschwerpunkt liegt häufig in Küchen oder Räumen, in denen Lebensmittel verarbeitet werden. Wäschereien werden wegen der hohen Temperatur und Feuchte ebenfalls gern von den Deutschen Schaben besiedelt und können bei ihrer Verbreitung besonders in Krankenhäusern eine wichtige Rolle spielen. Zoologische Gärten und Zoohandlungen haben aufgrund der dort herrschenden hohen Temperaturen ebenfalls häufig Schabenprobleme.

Moderne Einkaufszentren sind wegen der Wärme, des vielfältigen Nahrungsangebotes und der zahlreichen Versteckmöglichkeiten besonders gefährdet. Viehställe (besonders Schweineställe) in landwirtschaftlichen Betrieben können ebenfalls von der Deutschen Schabe besiedelt werden.

Im Freien kann diese Art nur unter günstigen warmen Bedingungen überleben, z. B. in Rottedeponien. Bevorzugt werden Bereiche, deren Temperatur mehr als 20 °C beträgt, in der Nähe einer Nahrungs- und einer Feuchtigkeitsquelle (hinter Waschbecken, Küchenschränken, Wärmeüberträgern von Kühlschränken, aber auch in elektrischen Geräten). Hinter Scheuerleisten, Türrahmen, defekten Fliesen, Mauerfugen, Bildern und Spiegeln werden die Tiere regelmäßig gefunden.

Schächte mit Warmwasser-, Abfluss- und Heizungsrohren, Fernheizungen und Müllschluckeranlagen sind ebenfalls ideale Verstecke und dienen gleichzeitig der Verbreitung. Während der Aktivitätszeit können sich die Tiere aber durchaus auch in kalten Bereichen aufhalten (z. B. zur Nahrungsaufnahme). Unter 4 °C sind die Tiere allerdings nicht mehr aktiv. Ihre obere Temperaturgrenze liegt bei 42 °C.

  • Unbedenklich für Mensch und Haustier
  • Schutz vor Wiederbefall durch mögliche Einschleppung
  • 100%ige Tilgung auch bei akutem Befall
  • Sicherheit durch das bewährte ADONEX-Verfahren
  • Präparate zugelassen für Krankenhäuser, Altenheime, Kindergärten, Lebensmittelbetriebe
  • Betrieb und Wohnung sofort wieder benutzbar
Die Bekämpfung von Schaben und Kakerlaken

Die am weitesten verbreitete Deutsche Schabe (auch “Schwabenkäfer” genannt) ist ungefähr einen Zentimeter lang und honigfarben. Auffallend sind zwei dunkle Längsstreifen auf ihrem Halsschild. Deutsche Schaben sind meist da zu finden, wo auch Wasser vorhanden ist, also in Küchen und Bädern, an Abflüssen usw..

Braunbandschaben sind auch etwa einen Zentimeter lang und unregelmäßig braun quergestreift. Sie leben in kleinen Gruppen von max. 15 Tieren und sind nicht unbedingt darauf angewiesen, Zugang zu Wasser zu haben. Braunbandschaben werden auch Möbelschaben genannt und können eigentlich überall wohnen, häufig besiedeln sie Aktenordner, Schubladen, Computer (Wärme!) und andere Einrichtungsgegenstände.

Die Orientalische Schabe wird bis zu vier Zentimeter lang und ist dunkel-kastanienbraun. Kälte macht ihr nichts aus, sie lebt meist in Kellern und Kanalisationen, von wo aus sie auf ihren Streifzügen auch in andere Bereiche eines Gebäudes vordringt.

Die Waldschabe ist die einzige in der Schweiz im Freiland lebende Schabe, sie ist tagaktiv und fliegt. Sie hat keine besonderen Merkmale, wenn man genau hinschaut, erscheinen ihre Flügel gefiedert (was sie natürlich nicht sind – sie sehen aber so aus).

Schabenbekämpfung ist Profiarbeit. Als Laie kämpft man auf verlorenem Posten, die Hilfe eines Schädlingsbekämpfers ist unbedingt notwendig.

Jeder Spalt in der Umgebung einer Nahrungsquelle kann tagsüber als Versteck genutzt werden, wobei die Schaben ein auffälliges Aggregationsverhalten zeigen, das durch so genannte Aggregationspheromone gesteuert wird, die mit dem Kot abgegeben werden. Hierbei reichen dem ersten Larvenstadium Spalten von 1 mm Höhe, die Imagines benötigen mindestens 5 mm.

Die Tiere werden meist in Verpackungen von Lebensmitteln (z. B. Wellpappe), in Paletten und dergl., aber auch in gebrauchten Elektrogeräten (Kühlschränke, Fernseher, Mikrowellen usw.) in den Wohnbereich eingeschleppt. Von einer günstigen Befallsquelle (z. B. Gastwirtschaft) kann eine kontinuierliche Einwanderung in die Umgebung erfolgen.

Die Deutsche Schabe ist ein Allesfresser. Allerdings ist sie als unspezialisierte Art im Unterschied zu Monophagen auf energetisch leicht aufschließbare Materialien angewiesen. Holz, Leder oder Papier genügen alleine nicht. Die Aktivität der Tiere ist zum einen abhängig vom Nahrungsvorkommen und vom Entwicklungsstadium bzw. von der Physiologie.

Die durch die Schaben hervorgerufenen Fraßschäden an Lebensmitteln und Vorräten, aber auch an Leder, Textilien und Papier sind meist gering. Die Kontamination der Nahrungsmittel mit Kot, Kropfinhalt oder Ausscheidungen aus Speicheldrüsen stellen dagegen ein nicht zu unterschätzendes Gesundheitsrisiko dar. In landwirtschaftlichen Betrieben kommt es aufgrund der Übertragung von Krankheitskeimen durch Schaben auf das Vieh zu Verlusten im Fleisch- und Milchertrag.

Wegen der Verunreinigung und des durch die Schaben verbreiteten üblen Geruchs sind kontaminierte Lebensmittel für den menschlichen Verzehr nicht mehr geeignet.

Wo kann ich Schaben in meiner Wohnung finden

Weitere Infomationen über schaben finden sie auch bei den Orientalische Schabe
  • Befall erkennen

    Ausgewachsene Schaben sind 13 bis 16 mm lang und hell- bis dunkelbraun gefärbt. Auf dem Prothorax befinden sich zwei parallele schwarze Längsstreifen. Die Weibchen sind dunkler gefärbt als die Männchen.

    Ihr Hinterleib ist im Vergleich zu den Männchen breiter und hinten abgerundet. Die erwachsenen Tiere haben zwar Flügel, können aber nicht fliegen.

  • Befall lokalisieren

    Der Befallsschwerpunkt liegt häufig in Küchen oder Räumen, in denen Lebensmittel verarbeitet werden. Wäschereien werden wegen der hohen Temperatur und Feuchte ebenfalls gern von den Deutschen Schaben besiedelt und können bei ihrer Verbreitung besonders in Krankenhäusern eine wichtige Rolle spielen

  • Gefahren durch Pelzkäfern

    Die durch die Schaben hervorgerufenen Fraßschäden an Lebensmitteln und Vorräten, aber auch an Leder, Textilien und Papier sind meist gering. Die Kontamination der Nahrungsmittel mit Kot, Kropfinhalt oder Ausscheidungen aus Speicheldrüsen stellen dagegen ein nicht zu unterschätzendes Gesundheitsrisiko dar. In landwirtschaftlichen Betrieben kommt es aufgrund der Übertragung von Krankheitskeimen durch Schaben auf das Vieh zu Verlusten im Fleisch- und Milchertrag.

  • Befall bekämpfen

    Immerhin finden sich Schaben in fast 80 Prozent aller deutschen Gaststätten oder Lebensmittelbetriebe und verstecken sich in unzähligen Privatküchen. Verringern kann man das Risiko eines Schabenbefalls vor allem, indem man mögliche Nahrungsquellen entfernt. Essensreste und tierische wie pflanzliche Lebensmittel sollten in verschlossenen Behältern oder im Kühlschrank aufbewahrt werden. Aber auch von Krümeln oder verschütteter Limonade können sich die kleinen Allesfresser ernähren. Alle Räume sollten deshalb regelmäßig gesaugt und nach Möglichkeit feucht gewischt werden.

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