Hausmäuse 2016-10-13T16:06:31+00:00

Hausmaus

Mus musculus

maus-im-haus-Depositphotos_14708667_s-2015 hausmaus Hausmäuse maus im haus Depositphotos 14708667 s 2015

Hausmaus-kammerjäger-erlangen-Depositphotos_2607558_s-2015 hausmaus Hausmäuse Hausmaus kammerj C3 A4ger erlangen Depositphotos 2607558 s 2015

Maus / Hausmaus: Diese Mäuse-Art erreicht eine Kopf-Rumpf-Länge von 7 bis 11 cm, eine Schwanzlänge von 7 bis 10 cm und ein Gewicht von 10 bis 30 g. In Mitteleuropa gibt es zwei Unterarten, im Westen und im Mittelmeerraum Mus musculus domesticus mit braungrauem Fell und in Zentral- und Osteuropa Mus musculus musculus mit grauem Fell. Die Verbreitungsgrenze verläuft in Deutschland durch das westliche Mecklenburg-Vorpommern, durch Sachsen-Anhalt und das östliche Thüringen. Es gibt zwischen beiden Unterarten keine bedeutsamen Verhaltensunterschiede. Der Mäusekot ist relativ klein (3 bis 8 mm). Die oberen Nagezähne sind etwas eingekerbt. Der Körper ist oberseits mausgrau bis braungrau, die Unterseite ist etwas heller. Der Schwanz ist mit deutlich sichtbaren Schuppenringen versehen und spärlich behaart. Ausgewachsene Hausmäuse lassen sich von den ähnlich aussehenden Wühlmäusen relativ leicht unterscheiden: Bei Wühlmäusen ist der Schwanz stets deutlich kürzer als die Hälfte ihres Rumpfes (Nase bis Schwanzansatz), bei Hausmäusen ist er stets deutlich länger als die Hälfte des Rumpfes.

Die Mausart, die in der Vorratshaltung eine wichtige Rolle spielen, sind die Hausmäuse. Sie leben nur selten im Freien und haben sich ganz an den Menschen angepasst. Hausmäuse sind grau gefärbt, am Bauch etwas heller als am Rücken. Der Körper und der Schwanz sind jeweils ca. 9 cm lang.

Hausmäuse kommen hautsächlich im menschlichen Siedlungsbereich und in landwirtschaftlichen Betrieben vor. Sie legen ihre Nester oft in unmittelbarer Nähe von Nahrungsmittelvorräten des Menschen an (teilweise sogar mitten in den Vorräten). Hausmäuse kommen immer in oder in der direkten Nähe von Gebäuden vor. Sie sind ebenso wie die Hausratte nicht in der Kanalisation zu finden. Hausmäuse sind im städtischen Bereich häufig in Altbauten zu finden, wo sie über Zwischenwände und Zwischenböden bis in die obersten Stockwerke vordringen können. In Neubauten sind typische und häufige Verbreitungswege z. B. Versorgungsschächte, Spalten und Hohlräume unter Fassadenverkleidungen. Orte mit Massenbefall sind beispielsweise Getreide- und Lebensmittellager sowie Supermärkte und Einkaufszentren.

vegetables-928977_1280 hausmaus Hausmäuse vegetables 928977 1280

Die Nager sind Allesfresser, suchen sich aber von der angebotenen Nahrung immer nur das Beste heraus. Man erkennt einen Mausbefall an den Nagespuren, an den typischen, wie Reiskörner geformten schwarzen Kotbrocken und an den Nagsel (das sind kleine Bissen, die beim Fressen hinunterfallen und nicht wieder aufgenommen werden).

Die Hausmaus kann eine Reihe von Krankheiten auf den Menschen übertragen, zum Beispiel Salmonellen, Typhus und die Weilsche Gelbsucht. Von großer medizinischer Bedeutung ist die Rolle der Hausmaus bei der Übertragung von Toxoplasma gondii, dem Erreger der Toxoplasmose. Toxoplasma wird außer durch den Verzehr rohen Schweinefleisches vor allem durch Katzen (Kot, Haare oder Hautpartikel) auf den Menschen übertragen. Obwohl die Infektion bei erwachsenen und nicht immungeschwächten Menschen in der Regel symptomlos verläuft, stellen Toxoplasma-Infektionen ein erhebliches Risiko für Schwangere dar (schwere Missbildungen des Kindes, Fehlgeburten). Katzen infizieren sich in Siedlungsgebieten fast ausschließlich über den Verzehr von erjagten Mäusen mit dem Erreger –in hausmausfreien Umgebungen stellen Katzen daher kaum eine Gesundheitsgefahr für Schwangere oder immungeschwächte Personen dar. Hausmäuse können zudem Allergien und Asthma auslösen oder verstärken. Die Nager treten vor allem als Vorratsschädlinge auf. Im Bereich der Lebensmittellagerung besteht der Schaden sowohl im Zernagen von Verpackungen als auch der Verunreinigung von Nahrung durch Kot und Urin. In älteren Tierhaltungsanlagen mit Zwischenböden finden Hausratten ideale Lebensbedingungen. Gerade in diesem Bereich können vor allem durch die Übertragung und das Verschleppen von Tierseuchen große Schäden entstehen.

Wenn die Temperaturen fallen, suchen Mäuse gerne Unterschlupf in Gebäuden, wobei sie fähig sind, sich durch kleinste Öffnungen (8mm) zu zwängen.

Als Hygiene-, Material-, und Vorratsschädlinge möchte man sie nicht in den eignen vier Wänden haben.
Mäuse bekämpfenist eine herausfordernde Aufgabe. Unsere erfahrenen Experten haben darin jahrelange Erfahrung.

Bekämpfung von Mäusen und Ratten

Kleine Nagetiere finden den Weg ins Haus meist über Kabelkanäle, Kellerräume oder Versorgungsleitungen. Sind sie erst einmal im Haus, nagen sie bevorzugt an Elektrokabeln. Die Schäden können beträchtlich sein und im schlimmsten Fall werden sogar Brände ausgelöst.

Denken Sie auch an die Gesundheit Ihrer Familie und Mitbewohner. Neben den Schäden an Kabeln und Möbeln können Mäuse und vor allem Ratten Krankheiten auf den Mensch übertragen. Und das gilt es unbedingt zu verhindern.

Bei Verdacht auf Hausmäuse oder auf einen Rattenbefall sollten Sie deshalb umgehend unsere Experten unter 0911 / 431 99 50 kontaktieren.
Unser Vorgehen gegen Nagerbefall

  • Begehung und Inspektion des Objekts (Haus, Garten, Garage)
  • Beratung und Absprache des weiteren Vorgehens und möglicher baulicher Massnahmen
  • Aufstellen von Köderboxen und Fallen
  • Umsetzung baulicher Massnahmen (z.B. Risse und Spalten im Mauerwerk abdichten, Borstenabschlussleisten an Türen anbringen)

Wo kann ich die Hausmaus in meiner Wohnung finden

  • Befall erkennen

    Die Hausmaus erreicht eine Kopf-Rumpf-Länge von 7 bis 11 Zentimetern, eine Schwanzlänge von 7 bis 10 Zentimetern und ein Gewicht von etwa 20 bis 25 Gramm.

  • Befall lokalisieren

    Die Hausmaus lebt vorwiegend nachtaktiv, kann jedoch in dunklen Räumen auch am Vormittag angetroffen werden. In Gebäuden nutzt die Hausmaus Spalten und Nischen für ihre Nester. Diese bestehen meistens aus locker zusammengesuchten Stoff- und Papierfetzen.

  • Gefahren durch Mäuse

    Die Hausmaus verunreinigt durch ihren Kot und den beißend riechenden Urin weit mehr Lebensmittel, als sie tatsächlich zu sich nimmt. Mäuse sind Erreger von Trichinose, Paratyphus, Tularaemie, verbreiten Weilscher Krankheit und verursachen somit nicht nur wirtschaftlichen Schaden.

  • Befall bekämpfen

    Für die Umwelt am wenigsten bedenklich sind Gerinnungshemmer, die dem Vitamin K1 entgegenwirken und die auch in der Natur vorkommen. Bei Nagetieren führen sie nach Einnahme über mehrere Tage zu tödlichen inneren Blutungen.

Scroll Up