Kellerasseln 2017-07-05T13:23:50+00:00

Kellerassel

Porcellio scaber

keller_assel kellerasseln Kellerasseln keller assel 1024x688

kellerassel kellerasseln Kellerasseln kellerassel

Der Körper der Kellerassel erreicht eine Länge von 14 bis 20 Millimeter und hat eine ovale, flache Form. Die Körperoberseite ist grau bis braungrau gefärbt, gelegentlich zeigt sich eine gelbliche Sprenkelung, die Ränder sind hell gesäumt. Deren Körperunterseite und die Laufbeine sind gelblich bis weißlich gefärbt. Seitenlappen der Rückenschilde ragen flach ab, und zwar weiter als die der Mauerassel (Oniscus asellus). Links und rechts des Stirnsegmentes sitzen die Augen, die als dunkelgraue oder schwarze ovale Punkte sichtbar sind. Das dem Stirnsegment folgende Segment umschließt diese mit zwei Seitenlappen. An dem Kopfsegment sitzen zwei Fühlerpaare, von denen aber nur ein Fühlerpaar sichtbar ist. Auf der Unterseite liegen 14 gleichförmige Schreitbeine und 12 Spaltfüße im Bereich des Vorderleibes. Die Kellerasseln atmen im Gegensatz zu den Krebstieren (Crustacea) nicht über Tracheen, sondern über Hohlräume, die in den ersten beiden Beinpaaren des Hinterleibes liegen. Zusätzlich können sie auch durch Kiemen atmen, diese sind allerdings soweit zurückentwickelt, dass diese alleine zur Atmung nicht mehr ausreichen. Weil die Kiemen mit Luft gefüllt sind, erscheinen sie weiß und sind deutlich zu erkennen. Der Umstand, dass sie die Tracheenatmung ersetzt haben, ermöglicht es ihnen sich unabhängig vom Wasservorkommen aufzuhalten.

Nachts wenn die Luft kühler wird, kommt die Kellerassel aus ihrem Versteck und geht auf Nahrungssuche. Sie ist mit ihren 14 Beinen, die sie wellenförmig nacheinander hebt und senkt, recht flott unterwegs und ist stetig auf Nahrungssuche. Dabei vertilgt sie alles, was für den Zersetzungskreislauf bestimmt ist und bleibt immer in Deckung, um nicht selbst gefressen zu werden. Tagsüber verkriecht sich die Kellerassel in ein geeigneten Unterschlupf. Indem sie ruhig verharrt, bis die nächste Nacht heranbricht. Den Winter verbringt die Kellerassel in einem frostsicheren Versteck, in dem sie in eine Winterstarre verfällt.

Ursprünglich besiedelte die Kellerassel nur Westeuropa und wurde durch den Menschen in die ganze Welt verschleppt. Da die Kellerassel die Nähe von menschlichen Behausungen sucht, wanderte sie stetig mit dem Wachstum der Siedlungsräume mit. Durch Vorräte, in denen sich Kellerasseln niedergelassen haben, die als Proviant für jegliche Reisen verwendet wurden, eroberte sie die ganze Welt. Die Tiere richten in der Regel keine Schäden an und können im Innenbereich höchstens als Lästlinge angesehen
werden. Manchmal werden Asseln in feuchten Kellern an gelagertem Gemüse oder Obst schädlich. Gelegentlich dringen Asseln durch offene Terrassentüren und Kellerfenster
oder Ritzen an Türen und Fenstern in Wohnbereiche ein. Vereinzelte, ins Haus eingedrungene Asseln können Sie mit dem Staubsauger entfernen. In Kellerräumen kann durch die Behandlung mit einem insektiziden Spritzbelag nur ein akuter Befall beseitigt werden. Für einen langfristigen Erfolg müssen zusätzlich die oben erwähnten vorbeugenden
Massnahmen ergriffen werden.

Die Kellerassel lebt tagsüber im Verborgenen um nicht Gefahr zu laufen, dass ihr Atmungssystem austrocknet. Um dem entgegenzuwirken verbirgt sie sich in Mauerspalten, unter Steinen, in verrottendem Holz, in der Falllaubschicht sowie in Kellern und Gewächshäusern. An all diesen Stellen ist es kühl und weisen eine erhöhte Luftfeuchtigkeit auf.

Wo kann ich Messingkäfer in meiner Wohnung finden

  • Befall erkennen

    Die Käfer erreichen eine Körperlänge von 3,5 bis 6 Millimetern. Sie haben einen schwarz gefärbten, dicht behaarten Körper, der stellenweise Bereiche mit heller Behaarung trägt. Je ein großer Fleck befindet sich in der Mitte der Deckflügel nahe der Flügeldeckennaht, je zwei weitere liegen seitlich hinter der Schulterbeule, wobei diese Flecke auch nicht ausgebildet sein können.

  • Befall lokalisieren

    In Haushalten oder Vorratslagern können sich die Larven von Attagenus unicolor in einer Vielzahl von tierischen Produkten wie Pelzen, Leder, Wollprodukten, Seide, Federn, Haaren oder Trockenfleisch entwickeln. Anders als die adulten Insekten, die von Lichtquellen angezogen werden, verhalten sich die Larven des Dunklen Pelzkäfers negativ phototaktisch – sie meiden die Helligkeit.

  • Gefahren durch Speckkäfern

    Der Dunkle Pelzkäfer gilt als Materialschädling, da die Larven Wollprodukte, Felle oder Pelze zerstören. Vorzugsweise fressen die Tiere auf der Oberfläche von Wollprodukten, aber auch Felle werden zerstört, indem die Haare an der Basis abgebissen werden und so kahle Stellen auf der Haut zurückbleiben. Dadurch, dass sich die Larven von Attagenus unicolor auch von toten Insekten ernähren können, kann der Dunkle Pelzkäfer in Insektensammlungen von Museen mitunter große Schäden anrichten.

  • Befall bekämpfen

    Zur direkten Bekämpfung der Larven können dann Kontaktinsektizide wie z. B. Pyrethrum eingesetzt werden, die in mögliche Verstecke der Larven von Attagenus unicolor gesprüht werden müssen. Tritt der Dunkle Pelzkäfer als Schädling in Kleiderkammern oder lederverarbeitenden Betrieben auf, so kann man die Tiere dadurch bekämpfen, indem befallene Ware mit gasförmigen Insektiziden wie Phosphorwasserstoff, Stickstoff oder Kohlendioxid behandelt wird.

Scroll Up