Hornissen 2017-06-23T14:16:50+00:00

Hornisse

Vespa crabro

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Die Hornissen sind die größte in Mitteleuropa lebende soziale Faltenwespenarten. Die Körpergröße der Königin beträgt bis zu 35 Millimeter, die der Arbeiterinnen 18 bis 25 Millimeter und die der Drohnen 21 bis 28 Millimeter. Sie bildet einjährige Staaten. Je nach Kastenzugehörigkeit erreichen die Insekten eine unterschiedliche Größe. Eine Königin erreicht eine Körperlänge von bis zu 35 Millimeter, eine Arbeiterin rund 20 bis 25 Millimeter und eine Drohne 22 bis 28 Millimeter. Die Hornissen ist somit die größte in Europa vorkommende Faltenwespe. Charakteristisch bei dieser Wespenart sind die großen, nierenförmigen Komplexaugen, die aus einer Vielzahl von Einzelaugen, den sogenannten Ommatidien, bestehen. Im Gehirn werden die Einzelbilder zu einem komplexen Bild zusammengesetzt. Die Hornissen sehen förmlich wie durch ein Raster. Durch die seitlich am Kopf liegenden Augen haben Hornissen eine fast perfekte 360 Grad Rundumsicht. Sie können so Gefahren aus allen Richtungen wahrnehmen. Auch das Reaktionsvermögen von der Wahrnehmung bis zur Registrierung im Gehirn ist ausgesprochen kurz. So können sie selbst sehr schnell fliegende Dinge wahrnehmen. Aufgrund von wissenschaftlichen Untersuchungen hat man festgestellt, daß Hornissen in der Lage sind, Farben in beschränktem Maße wahrzunehmen. Sie können aber, im Gegensatz zum Menschen und zu den Tieren mit Linsenaugen, auch ultraviolettes Licht wahrnehmen. Neben den Komplexaugen verfügen Hornissen auch über drei kleine, kaum sichtbare Nebenaugen, die sogenannten Ocellen. Diese befinden sich im Stirnbereich des Kopfes. Diese schwach entwickelten Nebenaugen nehmen allerdings nur hell-dunkel Unterschiede wahr.

Die Königinnen und Arbeiterinnen verfügen über kräftige Mundwerkzeuge. Insbesondere die Mandibeln sind sehr stark ausgeprägt. Sie sitzen seitlich am Mund und sind zu einer mächtigen Zange ausgebildet. Die Zangen können horizontal bewegt werden. Bei Säugern zum Beispiel geschieht dies gemeinhin vertikal. Die Mandibeln dienen hauptsächlich zum Zerbeissen und Zerteilen von Nahrung. Die Mandibeln bilden eine Einheit mit dem Labium. Mit diesem Organ, das oberhalb der Unterlippe im Kieferbereich liegt, kann vor allem flüssige Nahrung aufgenommen werden. Das Labium kann man auch als eine Art Zunge bezeichnen. Im Kopfbereich befinden sich auch die recht langen Fühler, die je nach Kastenzugehörigkeit aus zwölf bis dreizehn Elementen bestehen. In den folgenden Absätzen wird auch auf die anatomischen Unterschiede zwischen Weibchen (Königinnen, Arbeiterinnen) und Männchen (Drohnen) eingegangen.

Wespen oder Hornissen werden sehr aggressiv,  wenn sie ihr Nest schützen oder verteidigen. Deshalb sollten Wespennester oder Hornissennester nie ohne die nötige Schutzbekleidung oder Schutzausrüstung umgesiedelt, vertrieben oder bekämpft werden.

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Das Gift ist vergleichbar mit dem von Bienen und anderen Wespen, allerdings nicht identisch – es weist sogar eine geringere Toxizität auf. Der Hornissenstich wird etwas schmerzhafter als der einer kleineren Wespe empfunden. Gründe hierfür liegen im sehr hohen Anteil des Neurotransmitters Acetylcholin, einer Substanz im Hornissengift. Zudem verursachen der größere Stachel-Durchmesser und die Länge des Stachels, der in tiefere, empfindlichere Hautschichten eindringen kann, stärkere Schmerzen.

Anders als einige solitär lebende Bienen und Hummeln, bildet die Hornisse ein kleines Volk aus. Ein Volk besteht aus einer Königin, vielen Arbeiterinnen und Drohnen. Die Drohnen und die Jungköniginnen werden allerdings erst gegen Ende der Saison ausgebildet. Ein Volk wird von einer einzelnen Hornissenkönigin, die nach der Winterruhe im Frühjahr erwacht, gegründet, indem sie damit beginnt, erste Waben und den Beginn einer Schutzhülle aus einer papierartigen Masse aus zerkautem Holz zu fertigen. Aus den ersten abgelegten Eiern schlüpfen nur Arbeiterinnen, die der Königin zur Hand gehen. Sie erweitern das Nest und pflegen die Brut. Insgesamt kann ein Volk zwischen 100 und 300 Tiere umfassen. Die Hornisse fliegt in einer Generation im Jahr. Die Flugzeit erstreckt sich dabei, insbesondere in Mitteleuropa, zwischen März und Oktober. Das befruchtete Weibchen geht im Herbst in die Überwinterung. Dazu sucht sie meist Erdlöcher oder ähnlich geschützte Plätze auf.

Überlassen Sie unbedingt das entfernen der Wespen und die Hornissenumsiedlung dem Fachmann um Ihr eigenes Leben zu schützen. Wespen, Hornissen oder Bienen sollten nur artgerecht entfernt werden, nicht immer ist es notwendig sie zu töten. Auch das Umsetzen von einem Hornissennest oder Wespennest bringt den gewünschten Erfolg.

Wo kann ich Hornissen in meiner Wohnung finden

  • Befall erkennen

    Die Hornisse ist die größte in Mitteleuropa lebende soziale Faltenwespe. Die Körpergröße der Königin beträgt bis zu 35 Millimeter, die der Arbeiterinnen 18 bis 25 Millimeter und die der Drohnen 21 bis 28 Millimeter. Sie bildet einjährige Staaten.

  • Befall lokalisieren

    Die Königin gründet im Frühjahr allein ein Nest, indem sie die erste Wabe und den Beginn einer Schutzhülle aus einer papierartigen Masse aus zerkautem Holz fertigt. In diese Wabe legt sie befruchtete Eier, aus denen Larven schlüpfen, die sie selbst bis zur Verpuppung mit Insekten füttert. Aus diesen Larven entstehen Arbeiterinnen, auch Hilfsweibchen genannt, die der Königin dann fast alle Arbeiten abnehmen.

    Hornissen können mit ihrem Volk umziehen, wenn ihnen der Hohlraum, in dem sich das Nest befindet – beispielsweise ein Vogelnistkasten – zu eng wird. Man nennt diesen Vorgang Filialbildung oder auch Nestversetzung.

  • Gefahren durch Wespen

    Das Gift ist vergleichbar mit dem von Bienen und anderen Wespen, allerdings nicht identisch – es weist sogar eine geringere Toxizität auf. Der Hornissenstich wird etwas schmerzhafter als der einer kleineren Wespe empfunden. Gründe hierfür liegen im sehr hohen Anteil des Neurotransmitters Acetylcholin, einer Substanz im Hornissengift. Zudem verursachen der größere Stachel-Durchmesser und die Länge des Stachels, der in tiefere, empfindlichere Hautschichten eindringen kann, stärkere Schmerzen.

  • Befall bekämpfen

    Sollten sich Wespen oder Hornissen an ungünstiger Stelle angesiedelt haben, wenden Sie sich an den IHD Schädlingsbekämpfer in ihrer Nähe. Manchmal gibt es die Möglichkeit das Nest schonend umzusiedeln, anstatt es gleich dem Kammerjäger zu überlassen. Falls die Abtötung unumgänglich ist, sollte dies einem IHK geprüften Schädlingsbekämpfer mit Zulassung zur Umsiedlung von Wespen, Bienen und Hornissen überlassen werden. Er erklärt und zeigt ihnen welche Mittel, insbesondere bei der Abtötung von Wespennestern in Rollladenkästen etc. eingesetzt werden dürfen. Hier kann es zu unnötigen Raumluftkontamination kommen, wenn ungeeignete Mittel zur Bekämpfung von Wespen eingesetzt werden. Also unbedingt auf die Zulassungen und Sachkundenachweise der beauftragten Firma achten und nicht nur auf den Preis.

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