Hausmäuse in der Küche immer ein Ärgernis 2017-07-05T12:00:54+00:00

Hausmaus

deutscher Name

Wissenschaftlicher Name

Größe

Gewicht

Aussehen

Vorkommen

Beschreibung

Bekämpfung

Beispielbilder

Hausmaus

Mus musculus

7 bis 11 cm

10g bis 30g

In Mitteleuropa gibt es zwei Unterarten, im Westen und im Mittelmeerraum Mus musculus domesticus mit braungrauem Fell und in Zentral- und Osteuropa Mus musculus musculus mit grauem Fell. Die Verbreitungsgrenze verläuft in Deutschland durch das westliche Mecklenburg-Vorpommern, durch Sachsen-Anhalt und das östliche Thüringen. Es gibt zwischen beiden Unterarten keine bedeutsamen Verhaltensunterschiede. Der Mäusekot ist relativ klein (3 bis 8 mm). Die oberen Nagezähne sind etwas eingekerbt. Der Körper ist oberseits mausgrau bis braungrau, die Unterseite ist etwas heller. Der Schwanz ist mit deutlich sichtbaren Schuppenringen versehen und spärlich behaart. Ausgewachsene Hausmäuse lassen sich von den ähnlich aussehenden Wühlmäusen relativ leicht unterscheiden: Bei Wühlmäusen ist der Schwanz stets deutlich kürzer als die Hälfte ihres Rumpfes (Nase bis Schwanzansatz), bei Hausmäusen ist er stets deutlich länger als die Hälfte des Rumpfes.

Die Hausmaus ist eine äußerst erfolgreiche Spezies. So konnte sie sich als Kulturfolger mit der zumeist unfreiwilligen Hilfe des Menschen auf der ganzen Erde verbreiten. Wenn sie nicht in der Nähe des Menschen lebt, bewohnt sie vor allem Steppen, Wüstengebiete und Kulturland.

Mäuse sind bedeutende Hygieneschädlinge, deshalb dürfen sie in Gebäuden nicht geduldet werden. Haus- und Waldmäuse können in Gebäude eindringen, in einer „grünen“ Umgebung sind es meistens Waldmäuse. In Gebäuden können sie sich überall dort ansiedeln, wo Nahrung vorhanden ist. Sie bauen ihr Nest möglichst nahe an oder in der Futterquelle. Sie fressen Getreide, Getreideprodukte, Obst, Gemüse und fetthaltiges Futter wie Schokolade. Die Hausmaus braucht nur Wasser, wenn der Flüssigkeitsanteil im Futter kleiner als 15 % ist. Die Mausart, die in der Vorratshaltung eine wichtige Rolle spielen, sind die Hausmäuse. Sie leben nur selten im Freien und haben sich ganz an den Menschen angepasst. Hausmäuse sind grau gefärbt, am Bauch etwas heller als am Rücken. Der Körper und der Schwanz sind jeweils ca. 9 cm lang. Hausmäuse kommen hautsächlich im menschlichen Siedlungsbereich und in landwirtschaftlichen Betrieben vor. Sie legen ihre Nester oft in unmittelbarer Nähe von Nahrungsmittelvorräten des Menschen an (teilweise sogar mitten in den Vorräten). Hausmäuse kommen immer in oder in der direkten Nähe von Gebäuden vor. Sie sind ebenso wie die Hausratte nicht in der Kanalisation zu finden. Hausmäuse sind im städtischen Bereich häufig in Altbauten zu finden, wo sie über Zwischenwände und Zwischenböden bis in die obersten Stockwerke vordringen können. In Neubauten sind typische und häufige Verbreitungswege z. B. Versorgungsschächte, Spalten und Hohlräume unter Fassadenverkleidungen. Orte mit Massenbefall sind beispielsweise Getreide- und Lebensmittellager sowie Supermärkte und Einkaufszentren. Sie legen ihren bis 8 mm langen, dunklen Kot auf den von ihnen begangenen Wegen und an den Frassplätzen ab. Dabei können pro Tag bis zu 100 Kot-„Böhnchen“ anfallen.

Anders als Ratten nehmen Mäuse beim Fressen an einer Stelle oft nur sehr wenig Nahrung auf, sie naschen lediglich. Deshalb muss bei der Mausbekämpfung die Köderdichte mit etwa einer Köderstelle pro 4 m2 hoch sein.