HACCP im Kurzüberblick 2017-06-27T14:46:05+00:00

HACCP und IFS

Wir setzen die geforderten Trendanalysen der EG-Richtlinien für Ihren Betrieb in die Tat um.

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Die IHD Firmengruppe hilft seinen Kunden bei der Sicherung der Hygienestandards und das Niveau zu verbessern.
Hierbei werden Mängel oder Fehler frühzeitig erkannt und können beseitigt werden. Durch diese Maßnahmen werden Risiken schnell erkannt, diese einzuschätzen und in Zukunft zu vermeiden.
Durch das abgeben von Arbeiten wie z.B. die Schädlingsbekämpfung, haben Sie als Kunde mehr Freiraum für Ihr Kerngeschäft und brauchen auch nicht einen Mitarbeiter abstellen.

HACCP in seinen Grundzügen

1. Eine Gefahrenanalyse (hazard analysis) durchführen. 2. Die Critical Control Points (CCPs) bestimmen. 3. Einen oder mehrere Grenzwerte (critical limits) festlegen. 4. Ein System zur Überwachung (monitoring) der CCPs festlegen. 5. Die Korrekturmaßnahmen (corrective actions) festlegen, die durchzuführen sind, wenn die Überwachung anzeigt, daß ein bestimmter CCP nicht mehr beherrscht (to control, control) wird. 6. Die Verfahren zur Nachprüfung – Verifizierung (verification) festlegen, die bestätigen, daß das HACCP – System erfolgreich arbeitet. 7. Eine Dokumentation einführen, die alle Vorgänge und Aufzeichnungen entsprechend den Grundsätzen und deren Anwendung berücksichtigt.

HACCP: Zielstellung für den Schädlingsbekämpfer

  • Überwachung und Freihaltung des Betriebes von Schädlingen. – bei Auftreten von Schädlingen sofortiges und gezieltes Eingreifen. – möglichst geringer Einsatz an chemischen Schädlingsbekämpfungsmitteln.
  • Vorgehensweise: Beschreibung des Überwachungsprogramms, Aufstellen von Fallen usw. (= Meßstellen). Hierher gehört das IPM- System
  • Mitgehende Unterlagen – das Meßstellenprogramm mit den Tabellen, Protokollen usw.
  • Produktbeschreibung  – Art der Lebensmittelproduktion und darauf abgestimmt die Bekämpfungsmöglichkeiten und Überwachungsmöglichkeiten.
  • Maßnahmen im Falle notwendiger Bekämpfungen, vorbeugende Maßnahmen – Beschreibung der Maßnahmen im Fall von Bekämpfungen (alle Methoden, einschließlich der chemischen). Die hygienische Situation und die baulichen Mängel werden in den Kontrollberichten mit aufgenommen und Ihre Beseitigung als notwendige vorbeugende Maßnahme charakterisiert.

Frei ins Deutsche übertragen bedeutet es, daß in dem betreffenden Objekt (Gebäude, Produktionsstätte usw.) kritische Punkte in dem Produktionsverlauf und dem gesamten Gebäude, für Schädlingüberwachung auch einschließlich des Außengeländes aufgedeckt werden und deren Überwachung ständig gesichert wird. Im Überwachungssystem sind folgende Punkte vorgegeben(Art.3 der EG-Richtlinien):

  • Analyse der potentiellen Risiken für Lebensmittel in den Prozessen eines Lebensmittelunternehmens
  • Identifizierung der Punkte in diesen Prozessen, an denen Risiken für Lebensmittel auftreten können
  • Festlegung welche dieser Punkte für die Lebensmittelsicherheit kritisch sind – die „kritischen Punkte“
  • Feststellung und Durchführung wirksamer Prüfverfahren und Überwachungsverfahren für diese kritischen Punkte
  • Überprüfung der Gefährdungsanalyse für Lebensmittel, der kritischen Kontrollpunkte und der Prüfverfahren und Überwachungsverfahren in regelmäßigen Abständen und bei jeder Änderung der Prozesse in dem Lebensmittelunternehmen. Die Anpassung der Schädlingsüberwachung an dieses HACCP-System ist relativ einfach: Unsere kritischen Stellen (=critical control points) sind im wesentlichen:
Wie ist das HACCP-Konzept in Ihrem Betrieb umzusetzen – im Bezug auf Schädlingsfreihaltung
  1. Einschleppungsmöglichkeiten und Einwanderungsmöglichkeiten für Schädlinge. Sie sind davon abhängig, welche Schädlinge zu erwarten sind. Das wiederum hängt von der Lebensmittel Produktionsstätte ab (Bäckerei, Molkerei, Fleischerei) und häufig auch von den benachbarten Produktionsstätten, von denen Schädlinge überwandern könnten. Wie wird ihr eventuelles Auftreten festgestellt. Ausbreitungsmöglichkeiten im gesamten Betrieb.
  2. Unterschlupfmöglichkeiten – an diesen kritischen Stellen sind Meßstellen einzurichten. Also Stellen, an denen der Schädlingsbefall am ehesten zu erwarten ist und erkannt werden könnte. Derartige Meßstellen können mit Klebefallen, Pheromonfallen, Köderstationen usw. bestückt werden, die Kontrollen erleichtern, aber auch ein Verbergeort, der als Meßstelle gekennzeichnet ist und regelmäßig inspiziert wird (z. B. mit Testsprays, Taschenlampe), kann als ein solcher Punkt bezeichnet werden. Als Erstes ist eine gründliche Bestandsaufnahme zu machen, die neben dem Schädlingsbefall auch die Eindringmöglichkeiten der verschiedenen in Frage kommenden Schädlingsarten (aktives Eindringen, passive Einschleppung) ermittelt und darüber hinaus die Faktoren feststellen soll, die einen Befall begünstigen. Gleichzeitig ist der bauliche Zustand, der Produktionsablauf, die technische Ausrüstung usw. des Betriebes zu inspizieren und aufzulisten. Das bedeutet: Eine Bestandsaufnahme der allgemeinen hygienischen Bedingungen im weitesten Sinne. Empfehlenswert ist eine gemeinsame gründliche Betriebsbegehung mit einem Verantwortlichen des Betriebes und eine anschließende Auswertung möglichst mit leitenden Angestellten des Betriebes durchzuführen. In den vertraglichen Vereinbarungen sollten diese gründlichen Begehungen zur Bestandsaufnahme einmal jährlich festgehalten werden. Der Schädlingsbekämpfer sollte in seinem Serviceangebot außerdem folgendes darstellen: Zielstellung:

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  • Möglichst geringer Einsatz an chemischen Schädlingsbekämpfungsmitteln.
  • Überwachung und Freihaltung des Betriebes von Schädlingen.
  • Bei Auftreten von Schädlingen sofortiges und gezieltes Eingreifen. Vorgehensweise: Beschreibung des Überwachungsprogrammes, Aufstellen von Fallen usw. (=Meßstellen). Es sollte das IPM-System angeboten und erläutert werden.
  • Regelmäßige Befallsermittlung ( Schädlingsarten, Befallsstärke, Vorkommen/Ausdehnung des Befalls, Befallsursache, begünstigende Faktoren, Abfallbehandlung, Ordnung und Sauberkeit bauliche Situation usw.).
  • Dokumentation dieser routinemäßigen Feststellungen.
  • Bekämpfung (falls notwendig).
  • Entscheidung über die Methodik, Art der Bekämpfungsmittel, Art der Ausbringtechnik, Sicherheitsmaßnahmen, Vorbereitung des Gebäudes.
  • Durchführung der Bekämpfung.
  • Dokumentation dieser Maßnahmen.
  • Prophylaxe: Beseitigung der erkannten Ursachen und hygienischen Mängel, ständige Weiterüberwachung
  • Dokumentation der Inspektion. Die vom Schädlingsbekämpfer erarbeiteten und mitzuliefernden Unterlagen sollten mindestens folgende Formulare umfassen: ° Benennen aller Meßstellen und möglichst Einzeichnen in Grundrisse der Produktionsstätten.
  • Übersichtspläne in Tabellenform dieser Meßstellen, Prüfprotokolle der Meßstellen, Berichte zu den jeweiligen Überprüfungen, einschließlich der aufgedeckten Mängel
  • Berichte der durchgeführten Maßnahmen. Äußerst wichtig ist die Tatsache, daß alle diese Berichte vom Lebensmittelbetrieb gegenzuzeichnen sind. Der Betrieb ist aber nicht nur zur Kenntnisnahme verpflichtet, sondern muß auch seine Maßnahmen zur Beseitigung der aufgezeichneten hygienischen Mängel darstellen. Zur exakten Durchführung eines derartigen Programms ist eine gute Zusammenarbeit zwischen dem Schädlingsbekämpfungsbetrieb und dem Lebensmittelbetrieb grundlegende Voraussetzung. Die bisherigen Erfahrungen zeigen aber, daß das angestrebte Ziel, nämlich das EG-Zertifikat nicht anders zu erreichen ist, und daß mit der vorgestellten Verfahrensweise stets ein Erfolg erreicht wurde.
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