Feldmäuse können auch in Wohnungen eindringen 2017-07-05T12:43:46+00:00

Feldmaus

deutscher Name

Wissenschaftlicher Name

Größe

Gewicht

Feldmaus

Microtus arvalis

16 bis 24 cm

20g bis 170g

Aussehen

Das Fell der Tiere ist relativ lang, es ist am Rücken gelb- oder rötlichbraun. Sie hat einen weissen Bauch, der durch eine klare Trennlinie vom dunkleren Rücken abgesetzt ist. Die Waldmaus hat im Gegensatz zur Hausmaus grössere Augen und Ohren und einen längeren Schwanz.

Vorkommen

Feldmäuse bewohnen verschiedene Lebensräume, von Tundren über trockene Grasländer bis hin zu Wäldern. Viele Arten errichten unterirdische Baue. Sie sind meist dämmerungs- oder nachtaktiv und halten keinen Winterschlaf. Das Sozialverhalten ist variabel und zum Teil rätselhaft.

Beschreibung

Mäuse besitzen zwei Paar Schneidezähne, die kontinuierlich nachwachsen. Sie benagen damit nicht nur Nahrungsmittel sondern auch Bücher, Teppiche, Möbel, Kabel und Schläuche. Brände und Maschinenschäden können die Folge sein. Sie können sich bei günstigen Bedingungen stark vermehren und zur Plage werden. Feldmäuse legen ihre Baue in frische bis mäßig trockene Böden mit tief liegendem Grundwasserstand an. Ihr Baueingang misst 3,5 cm und im Gegensatz zu Maulwurfshügeln und Scherhaufen ist der Auswurf gering und um das Loch gestreut. Denn wie alle Wühlmäuse gräbt sie mit den Vorderfüßen und schiebt anfallende Erde unter dem Bauch zu den Hinterbeinen, mit denen sie das Material weiterbefördert. Sie bewegt sich dabei stets in Richtung Ziel, wodurch die lose Erde zusätzlich gefestigt wird. Das Tunnelsystem steht mit Laufwegen im Gras in Verbindung, welche durch das Wegfressen der vorhandenen Vegetation gekennzeichnet sind und in erster Linie zur Flucht dienen. Oberirdische und unterirdische Gänge sind mit Fallröhren ausgestattet und werden von der gesamten Kolonie genutzt. Zum Schutz vor Oberflächenwasser gräbt sie Gänge zunächst sehr tief, bevor sie wieder nach oben führen. Die meisten davon befinden sich mindestens 30 cm im Boden. Noch tiefer gelegene, selten genutzte Tunnelsysteme des Maulwurfs werden vor allem bei Frost mitgenutzt. Blind endende Teilstücke dienen der schnellen Zuflucht und als Fraßplatz. Kotplätze befinden sich vorwiegend in den oberirdischen Laufwegen. Das fein zerfaserte, trockene Grasnest liegt in einer eigens angelegten Kammer rund 20 – 50 cm unter der Erdoberfläche.

Bekämpfung

Die Wirkung des Giftköders tritt erst nach vier bis fünf Tagen ein. Sie müssen den Köder solange nachlegen, bis nichts mehr gefressen wird. Anders als Ratten nehmen Mäuse beim Fressen an einer Stelle oft nur sehr wenig Nahrung auf.

Beispielbilder